Der Forschungsschwerpunkt „Übergänge im Berufsleben“

Der Forschungsschwerpunkt „Übergänge im Berufsleben“ existiert in der vorliegenden Form seit 2004 als eigenständiger Verbund verschiedener Forscherinnen und Forscher an der Fachhochschule Bielefeld und wurde im September 2007 in KomPASS integriert. Gegenstand des interdisziplinär ausgerichteten Forschungsschwerpunktes sind dabei bedeutsame Übergangsphasen im Berufsleben. Zu diesen Themen arbeiten Forscherinnen und Forscher der Lehreinheit Pflege und Gesundheit sowie des Fachbereichs Sozialwesen in verschiedenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten.

Das Erkenntnisinteresse richtet sich dabei zum einen auf die betroffenen Personen bzw. spezifische Personengruppen in beruflichen Übergangssituationen. Von zentralem Interesse ist in diesem Zusammenhang die Frage, wie die Betroffenen die jeweiligen Übergänge bewältigen bzw. welche personalen Kompetenzen für eine erfolgreiche Bewältigung von Bedeutung sind. Unter diesem Schwerpunkt geht es im Forschungsschwerpunkt auch darum festzustellen, welche Formen der Unterstützung Individuen oder spezifische Gruppen von Individuen benötigen, in welchem Ausmaß vorausgegangene Lebensphasen sich nachhaltig auf Übergänge im Berufsleben auswirken oder welche Chancen vorhanden sind, erworbene Fähigkeiten in neue Lebenskontexte einzubinden und damit Transferleistungen zu erbringen. Zum anderen wird im Forschungsschwerpunkt auch die Bedeutung unterschiedlicher struktureller Bedingungen in ihren Auswirkungen auf die Adaptationsprozesse beim Übergang betrachtet. Ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt, das diese beiden Perspektiven in den Blick nimmt, ist das aktuell laufende Projekt „Gelingende Transitionen an den Schnittstellen Schule-Studium und Studium-Beruf durch anschlussfähige Interventionen in der Hochschuldidaktik“.

Weitere Forschungsprojekte im Forschungsschwerpunkt "Übergänge im Berufsleben":